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Barrierefreie Gebäude und Infrastruktur

Barrierefrei bauen heißt: stufenlose Zugänge, breite Türen, Aufzüge mit gut erreichbaren Tasten, kontrastreiche Beschilderung, rutschfeste Böden, akustische Signale oder barrierefreie WCs. Wichtig ist: Es geht nicht nur um Rollstühle. Auch Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung, mit kognitiven Einschränkungen oder ältere Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, die mitgedacht werden sollten.

Das Schöne daran: Was für manche notwendig ist, ist für viele einfach praktisch. Wer zum Beispiel mit Kinderwagen oder Koffer unterwegs ist, freut sich genauso über einen Aufzug oder automatische Türen.

Kurz gesagt: Bauliche Barrierefreiheit schafft Orte, an denen sich alle willkommen fühlen – ohne Hürden, ohne Umwege, ohne Kompromisse.

Bausteine für barrierefreie Gebäude:

  • farbliche Kontraste an Wänden, Türen, Schildern etc.
  • keine Stolperfallen durch Teppiche oder Schmutzfangmatten
  • Höhe und Erreichbarkeit von Einrichtungen wie Seifenspendern, Klingeln, Lichtschalter, Mülleimer (keine Tretmülleimer) etc-
  • rollstuhlgerechte Toiletten oder Toiletten für Alle (inklusive Wickelmöglichkeit für Erwachsene)
  • Behindertenparkplätze
  • Aufzüge und Rampen

Um die Auszeichnung "einfach, barrierefrei..." zu erhalten, müssen nicht alle Bausteine umgesetzt sein.